Montag, 25.06.2018 - Sonntag, 21.10.2018 Ausstellung „Cowboy und Indianer – Made in Germany“, Dortmund (bekannt gemacht am 16.06.2018)

Die Ausstellung Cowboy und Indianer – Made in Germany“ wird vom 25. Juni bis zum 21. Oktober im Museum für Kunst und Kulturgeschichte, Hansastraße 3, 44137 Dortmund, präsentiert.
Donnerstag, 20.09.2018: Vortrag: Karl May und das Bier, Leipzig (bekannt gemacht am 07.09.2018)

André Neubert, der Leiter des Karl-May-Hauses in Hohenstein-Ernstthal spricht im Leipziger Freundeskreis Karl May Leipzig über lokale Spezialitäten, Brautraditionen und deren Widerhall in Mays Werk.


Gäste können das berühmte Warmbier, das auch Mays Lieblingsschwester ihm einst auf Wunsch zubereitete, kosten.

Ort: Begegnungsstätte Mühlstraße, Mühlstraße 18, 04317 Leipzig.
Zeit: 18 Uhr

Der Eintritt ist frei. Gäste sind herzlich willkommen.

Mittwoch, 26.09.2018: Lesung und Vortrag: Notizen zum Briefwechsel zwischen Arno Schmidt und Hans Wollschläger, Dortmund (bekannt gemacht am 29.08.2018)

Mittwoch, 26.9.2018, 18 Uhr


Giesbert Damaschke, Bernd Rauschenbach und Joachim Kersten (Arno Schmidt Stiftung)

Notizen zum Briefwechsel zwischen Arno Schmidt und Hans Wollschläger


Eine einzigartige Korrespondenz beginnt im September 1957 zwischen Arno Schmidt und
dem jungen Mitarbeiter des Karl-May-Verlags, Hans Wollschläger. Zu Beginn kreist der Briefwechsel, noch förmlich, um das Spätwerk Karl Mays und die umstrittenen Bearbeitungen der Texte durch den Verlag. Doch schon bald wird der Kontakt intensiver und persönlicher, der Ton freier. Wollschläger nimmt unter Arno Schmidts Briefpartnern eine Sonderstellung ein:
Schmidt akzeptiert ihn als Kollegen und bemüht sich, ihn als Autor und Übersetzer zu fördern.

Er vermittelt Aufträge und setzt sich nachdrücklich für seinen Roman Herzgewächse oder der
Fall Adams ein. 1964 beginnen sie damit, das Gesamtwerk Edgar Allan Poes ins Deutsche zu übersetzen. Nicht in gemeinsamer Arbeit, aber in regelmäßigem Austausch über Autor und Werk. Erst als Schmidt sich in die Arbeit an Zettel’s Traum zurückzieht, wird der Kontakt spärlicher, bis Schmidt völlig verstummt.


Giesbert Damaschke berichtet über seine Edition, Bernd Rauschenbach und Joachim Kersten lesen aus dem Briefwechsel.


Informationen zur Edition, die im November erscheint:

https://www.suhrkamp.de/buecher/bargfelder_ausgabe_briefe_von_und_an_arno_schmidt-arno_schmidt_80240.html

Veranstaltungsort ist das Museum für Kunst und Kulturgeschichte, Hansastraße 3, 44137 Dortmund.
Veranstaltungsbeginn jeweils 18 Uhr, der Eintritt ist frei!

 

Donnerstag, 11.10.2018: Vortrag: „Karl May als Lutheraner“, Leipzig (bekannt gemacht am 24.06.2018)

Am 11. Oktober spricht Uwe Lehmann im Leipziger Freundeskreis Karl May über „Karl May als Lutheraner“.

Zu Lebzeiten galt Karl May bei den meisten Lesern als römisch-katholischer Schriftsteller, obwohl er in einer evangelisch-lutherischen Kirche getauft worden war und niemals aus- oder übergetreten ist. Vor allem im Spätwerk predigte der Dichter ein überkonfessionelles Christentum, das auch von Toleranz gegenüber anderen Religionen geprägt war. Trotzdem finden sich im Leben und Werk Karl Mays zahlreiche Spuren Luthers und des Luthertums. Karl May war vielleicht der erste Schriftsteller, der in einer erzkatholischen Familienzeitschrift ganz selbstverständlich Verse aus der Lutherbibel zitiert hat. Und das zu einer Zeit, als diese Übersetzung bei Katholiken mehr als verpönt war.

11. Oktober 2018 (Donnerstag), 18 Uhr
Stadtbibliothek Leipzig, Wilhelm-Leuschner-Platz 10/11.

Samstag, 13.10.2018: Gesprächsrunde und Lesung: "Karl Mays Magischer Orient", Dreieich-Sprendlingen (bekannt gemacht am 18.09.2018)


Samstag, 13. Oktober 2018
16.00 - 17.00 Uhr
Bürgerhaus Dreieich-Sprendlingen


Gesprächsrunde mit Lesungen
"Karl Mays Magischer Orient"

Thomas Le Blanc im Gespräch mit Bernhard Hennen sowie den Teamautoren Alexander Röder, Jacqueline Montemurri und Friedhelm Schneidewind


Das Team um die Fantasy-Serie in einem 1001-Nacht-Orient stellt die aktuellen Romane vor, liest Passagen auch aus noch nicht erschienenen Texten und diskutiert, wie spannend von einem magisch verfremdeten Arabien erzählt werden kann - vor allem, wenn man Karl May mit Jules Verne und Henry Rider Haggard und Rudyard Kipling kunstvoll verknüpft und wenn man in orientalische Märchen romantische Automaten und moderne Telekommunikation einmischt. Thomas Le Blanc wird sich einführend mit Bernhard Hennen darüber unterhalten, was qualitätsvolle Fantasy ausmacht.


Eine Veranstaltung im Rahmen des Buchmessecons am 13. Oktober, 10.00 - 20.00 Uhr

Freitag, 19.10.2018: Vortrag: Karl May im Wendland, Radebeul (bekannt gemacht am 01.06.2018)

Bildervortrag Gerhard Klußmeier (Rosengarten): Karl May im Wendland

 Zeit: Freitag, 19. Oktober 2018, 18:30 Uhr
Ort: Karl-May-Museum
Karl-May-Str. 5 | 01445 Radebeul | Tel. +49 (0) 351 8373010 | info@karl-may-museum.de

Freitag, 19.10.2018: Vortrag: Das deutsche Orientbild: Karl May und seine Märchenmotive, München (bekannt gemacht am 13.09.2018)


Freitag, 19. Oktober 2018
15.15 – 16.00 Uhr
Vortrag von Thomas Le Blanc


Das deutsche Orientbild: Karl May und seine Märchenmotive
 
im Rahmen des kulturwissenschaftlichen Symposions "Märchenhafter Orient"
der Universität München und der Internationalen Jugendbibliothek


18. bis 20. Oktober 2018 in München, Schloss Blutenburg





Donnerstag, 25.10.2018: Vortrag: Old Shatterhand auf antisemitischen Pfaden, Freiburg (bekannt gemacht am 08.09.2018)

Das nächste Treffen des Karl-May-Freundeskreises Freiburg findet am Donnerstag, den 25.10.2018 statt.
Hartmut Wörner, Geschäftsführer der Karl-May-Gesellschaft, wird einen Vortrag zum Thema

Old Shatterhand auf antisemitischen Pfaden - War Karl May ein Sympathisant der christlichsozialen Partei Österreichs?

halten.

Seit 1890 standen Karl May und der päpstliche Hausprälat Josef Calasanz Heidenreich (1846 – 1907) in brieflichen Kontakt. In den für Karl May schweren Jahren nach 1900 setzte sich Prälat Heidenreich, der auch als Schriftsteller tätig war, auch publizistisch für Karl May ein. An sich eine erfreuliche Sache.

Heidenreich war allerdings auch ein Förderer der jungen christlichsozialen Bewegung in Wien, aus der 1893 die Christlichsoziale Partei Österreichs entstand. Diese Partei machte die Juden, die sie als Vertreter des Finanzkapitals erachteten, für die wirtschaftliche Misere nach dem Börsenkrach 1873 verantwortlich. 1885 legten die Christlichsozialen in ihrem Parteiprogramm den „Arier-Paragraphen“ oder „Judenpunkt“ fest: „Zur Durchführung der angestrebten Reformen ist die Beseitigung des jüdischen Einflusses auf allen Gebieten des öffentlichen Lebens unerlässlich.“ Wandelte Karl May auf antisemitischen Pfaden?


Ort: Restaurant "Waldheim" in Freiburg-Günterstal, Schauinslandstr. 20

Wie gewohnt beginnt der offizielle Teil um 19 Uhr, wer möchte kann aber gerne schon um 18 Uhr kommen, um gemeinsam zu Abend zu essen und nette Gespräche zu führen. Interessierte und Gäste sind herzlich willkommen. Eintritt frei.


Veranstalter: Karl-May-Freundeskreis Freiburg
Homepage: http://karlmay-freiburg.de.tl/

Samstag, 27.10.2018: Vortrag: „Rih ist ein Hund - Karl Mays Beziehungen zum Tierreich“, Hohenstein-Ernstthal (bekannt gemacht am 01.07.2018)

Vortrag: Anja Tschakert (Pegnitz)
„Rih ist ein Hund - Karl Mays Beziehungen zum Tierreich“
            


Zeit: 27. Oktober 2018, 10 Uhr
Ort: Karl-May-Begegnungsstätte,
Karl-May-Straße 51, 09337 Hohenstein-Ernstthal   

 
Samstag, 27.10.2018: Vortrag: Karl May und die Frauen, Nürnberg (bekannt gemacht am 09.09.2018)

Das nächste Treffen der Karl May-Freunde Franken findet statt am Samstag, 27. Oktober 2018. 15:00 Uhr im Gemeindehaus der Reformations-Gedächtnis-Kirche Nürnberg-Maxfeld, Berliner Platz 20, 90489 Nürnberg.

Wir freuen uns, als Referenten ankündigen zu dürfen:


   Lorenz Hunziker (Schweizer Karl May Freundeskreis)
   mit dem Thema "Karl May und die Frauen. Frauenrollen in den Reiseerzählungen Karl Mays."



Ferner wird uns die bekannte Buchautorin Katharina Maier, M.A., besuchen.
Sie wird in unserer Runde ihr neues Buch "Moderne Helden: Welten retten mit Old Shatterhand, Superman, Gandalf, Mr. Spock und Sherlock Holmes (Karl-May-Sonderband)" vorstellen.


Gäste sind herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei.


Wer möchte, kann sich anschließend einem gemeinsamen Abendessen in einem nahegelegenen italienischen Restaurant anschließen.


Bitte beachten Sie:
Wegen der notwendigen Reservierung von Plätzen bitten wir unbedingt um rechtzeitige Kontaktaufnahme auf unserer Homepage www.karl-may-franken.de bis spätestens zum 20.10.2018!

Dienstag, 06.11.2018: Vortrag: „Karl May Inferno. Der Kriminalpsychologe Erich Wulffen“, Hohenstein-Ernstthal (bekannt gemacht am 01.07.2018)

Vortrag: Jürgen Seul (Bad Neuenahr-Ahrweiler)
„Karl May Inferno. Der Kriminalpsychologe Erich Wulffen“

Zeit: 6. November 2018, 18 Uhr
Ort: Karl-May-Begegnungsstätte,
Karl-May-Straße 51, 09337 Hohenstein-Ernstthal 
Freitag, 09.11.2018: Konzert: Werke von Friedrich Moritz Gast und Justus Wilhelm Lyra, Wien (bekannt gemacht am 24.06.2018)


Freitag, 09. November 2018, 19:00 Uhr
Gesellschaft für Musiktheater, 1090 Wien, Türkenstr. 19

Liederabend mit Werken von Friedrich Moritz Gast und Justus Wilhelm Lyra

Ausführende:
Thomas Schmidt (Tenor) und Prof. Margit Fussi (Klavier)
Eintritt:  Euro 25,--  (Gruppenermäßigung ab 10 Personen)
Reservierungen unter Tel.: 01 317 06 99

Nach einem überaus erfolgreichen Konzert zum Thema "Karl May als Komponist" (unter dem Titel "Wenn der Winnetou das wüßte!" war dieses Programm auch beim Karl May-Wochenende 2017 in Wien zu hören) hat sich der Sänger Thomas Schmidt nun erneut auf musikalische Spurensuche in der Biographgie Karl Mays begeben.


Fündig geworden ist er in der Person von Friedrich Moritz Gast (1821 - 1889), der als Pädagoge die Grundlagen des kompositorischen Handwerks und des Musikverständnisses von Karl May gelegt hat.
Friedrich Moritz Gast war Kantor an den beiden evangelischen Stadtkirchen in Plauen/Vogdland und Lehrkraft für Musik und Stimmbildung/Chorgesang am Plauener Lehrerseminar. Karl May war dort sein Schüler und wurde - was seine musikalische Seite angeht - maßgeblich von Gast, der zu seiner Zeit ein weithin bekannter, hochangesehener Musiker war, geprägt. Als Seminarist war May verpflichtet, im städtischen Chor mitzuwirken und nahm am 09. September 1860 an einer Aufführung des Oratoriums "Elias" von Felix Mendelssohn-Bartholdy unter der Leitung von Friedrich Moritz Gast teil. Möglicherweise war Gast sogar das Vorbild für die Figur des Kantor emeritus Hampel im Roman "Der Ölprinz".
Das Konzertprogramm im November bringt einen repräsentativen Querschnitt durch das Schaffen von Friedrich Moritz Gast. Insbesondere bei seinen geistlichen Werken offenbaren sich zahlreiche Parallelen zum musikalischen Schaffen Karl Mays wie auch zum Religionsverständnis des Schriftstellers.

Die andere Hälfte des Abends ist Justus Wilhem Lyra (1822 - 1882) gewidmet, einem Komponisten und lutherischen Pastor, der 1842 auf einen Text von Emanuel Geibel die später zum Volkslied gewordene Melodie "Der Mai ist gekommen" schrieb. Seine geistlichen Kompositionen sind - ebenso wie seine theologischen Schriften - von dem gleichen evangelisch-pietistischen Grundton erfüllt, der auch für Karl Mays religiöse Ausführungen innerhalb seiner Romane kennzeichnend ist.

Veranstaltungsort ist die renommierte Wiener Gesellschaft für Musiktheater, der u.a. Karl Böhm, Marcel Prawy und Lenard Bernstein als Ehrenmitglieder angehörten.
Die Interpreten sind

Thomas Schmidt
Der aus Norddeutschland stammende Sänger und Schauspieler studierte am Max-Reinhardt-Seminar und am Konservatorium der Stadt Wien, wo er auch den Studiengang für "Klassische Operette" absolvierte. Weiterführende Studien bei Vera Nentwich, KS Hilda de Groote und Mag. Gerald Trabesinger. Ausgezeichnet mit der "Ehrenurkunde der Internationalen Robert-Stolz-Gesellschaft" hat er sich als Sänger auf unbekannte Werke im Bereich der Klassik wie der gehobenen Unterhaltungsmusik spezialisiert. Sein Repertoire reicht von Lied- und Kirchenmusik-Literatur über Fachpartien der "goldenen" und "silbernen" Operette und die Wiener Musik bis zu zeitgenössischen Kompositionen.

Margit Fussi
Sie gilt mit Fug und Recht als Österreichs bedeutendste Liedbegleiterin. Sie studierte an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Wien "Konzertfach Klavier" und "Liedbegleitung" sowie "Orgel/Kirchenmusik" am Wiener Diözesankonservatorium. Bereits in jungen Jahren erhielt sie einen Lehrauftrag (später Professur) als Solokorrepetitorin für Lied und Oper an der UMDK und entfaltete eine umfangreiche Konzerttätigkeit als weltweit geschätzte Organistin, Cembalistin, Pianistin und Liedbegleiterin. Sie arbeitete mit zahlreichen bedeutenden Sängern des 20. Jahrhunderts wie Elly Ameling, Ileana Cotrubas, Kim Borg, Hans Hotter, Robert Holl und Kurt Equiluz zusammen. Diverse Rundfunk-Produktionen und CD-Einspielungen bezeugen ihren künstlerischen Rang.

Sonntag, 25.11.2018: Vortrag: Old Shatterhand' auf antisemitischen Pfaden?, Stuttgart (bekannt gemacht am 19.08.2018)

Hartmut Wörner, der Geschäftsführer der Karl-May-Gesellschaft, spricht am Sonntag, 25.11.2018, um 15:00 Uhr im Bürgerhaus Freiberg und Mönchfeld. Adalbert-Stifter-Str. 9, 70437 Stuttgart über das Thema

"Old Shatterhand' auf antisemitischen Pfaden? War Karl May ein Sympathisant der christlichsozialen Bewegung Österreichs?"

 Interessenten sind herzlich willkommen!