Sonntag, 18.11.2018 - Sonntag, 31.03.2019 Ausstellung: "Wilder Westen und ferner Orient. Auf den Spuren von Karl May", Schmallenberg (bekannt gemacht am 02.11.2018)

Die große Freiheit und die Weite der Prärie, Goldgräber und Postkutschenräuber, Cowboys und Indianer: Der Wilde Westen fasziniert in Deutschland bis heute und bildet eine Welt der Spannung und Abenteuer, wie aus Karl Mays Büchern entsprungen. Wenn Bücher Fantasiewelten schaffen sollen, ist Karl May bis heute einer der einflussreichsten deutschen Schriftsteller: Ob Winnetou, Durchs wilde Kurdistan oder Old Surehand, mit seinen Abenteuerromanen aus dem Wilden Westen und dem Orient hat er den Vorstellungskosmos ganzer Generationen geprägt. Karl Mays Werke wurden in 42 Sprachen übersetzt, zudem vielfach verfilmt und als Hörspiele vertont. Noch heute, über 100 Jahre nach seinem Tod am 30. März 1912, werden sie auf Freilichtbühnen wie in Elspe nachgespielt.


In der neuen Sonderausstellung im Museum Holthausen lebt die Welt von Karl May wieder auf. Gezeigt werden Originalausgaben der berühmten Buchreihe, illustrierte Werke, Filmplakate, Post- und Reisekarten, die helfen, die Routen in den Romanen nachzuvollziehen.
Des Weiteren sind auch Objekte wie Spielfiguren,Tipi und Indian

erschmuck zu sehen, die der Sammler Siegfried Israel aus Schnathorst über viele Jahrzehnte zusammengetragen hat. Alle großen und kleinen Fans des Wilden Westens und der Abenteuer von Hadschi Halef Omar finden in der Ausstellung die Helden ihrer Träume.

WESTFÄLISCHES SCHIEFERBERGBAU- UND HEIMATMUSEUM HOLTHAUSEN
Kirchstraße 7, 57392 Schmallenberg - Holthausen
Telefon: 02974 - 6932
info@museum-holthausen.de
WWW.MUSEUM-HOLTHAUSEN.DE

 

Samstag, 01.12.2018 - Sonntag, 02.06.2019 Ausstellung: 90 Jahre Karl-May-Museum, Radebeul (bekannt gemacht am 02.11.2018)

Sonderausstellung im Karl-May-Museum: 90 Jahre Karl-May-Museum

Vom 1. Dezember 2018 bis 2. Juni 2019 zeigt das Karl-May-Museum Radebeul die Sonderausstellung "90 Jahre Karl-May-Museum".

Im Jahr 1928 wurde das berühmte Karl-May-Museum am Wohnort des Ausnahmeschriftstellers auf Initiative von dessen Witwe Klara May gegründet. Bis heute gilt es als Hort deutscher Indianer- und Wildwestromantik. Die Sonderausstellung thematisiert die wechselhafte Museumsgeschichte und stellt gleichzeitig die zukünftige Neugestaltung des Hauses in den Mittelpunkt.

weitere Informationen zur Ausstellung unter www.karl-may-museum.de

Samstag, 26.01.2019 - Sonntag, 02.06.2019 Ausstellung: "Blutsbrüder", Osnabrück (bekannt gemacht am 24.01.2019)

 

 

Der Mythos Karl May in Dioramen.

Das Kulturgeschichtliche Museum im Museumsquartier Osnabrück widmet dem Schriftsteller Karl May ab dem 26. Januar 2019 eine Ausstellung. Sie führt mitten hinein in die exotischen Welten, die May imaginierte – etwa anhand kleiner Dioramen, die Szenen aus den Winnetou-Romanen in Miniatur nacherzählen. Dabei geht es auch um Großes.

Zwischen humanistischer Utopie und Rassismus
Einerseits steckt in Karl Mays Romanen das emanzipatorische Potenzial fantastischer Literatur. Andererseits zeigt sich: Seine Romane prägen stereotype Bilder und Vorstellungen von „den Indianern“ – bis heute. Ganz im Einklang mit Erzähltraditionen seiner Zeit macht Karl May Winnetou etwa zum edlen Wilden, der zu guter Letzt zum Christentum konvertiert. Gleichzeitig beschreibt May utopische Sehnsuchtsorte, in denen ein Gleichklang unterschiedlicher Kulturen gelebt werden kann: die Oase des Bloody Fox („Unter Geiern“), das Tal der Jesiden („Durchs wilde Kurdistan“) oder das Reich der Shen („Und Friede auf Erden“).

 Große Themen in Miniaturformat
In der Ausstellung erzählen kleine Dioramen Szenen aus den Winnetou-Romanen nach. Diese „kleinen Welten“ machen Komplexes überschaubar, kurbeln gleichzeitig jedoch die Fantasie der Betrachterinnen und Betrachter an. Die Bildobjekte in 3D lassen die Betrachter zum Teil einer fremden Welt werden. Und schon stellt sich erneut die Frage: Welcher Blick auf fremde Kulturen entsteht da eigentlich? Woher kommt er? Was bewirkt er?

Vergnügen und Zwiespalt
Die Geschichte von Old Shatterhand und Winnetou begeistert Kinder, Jugendliche und Erwachsene offenbar nach wie vor. Dafür stehen die millionenfachen Besucherzahlen der „Karl-May-Spiele“. Auch in der Ausstellung lässt sich ein lustvoller Erinnerungs-Sog an Lesenächte unter der Bettdecke und „Indianer-und-Cowboy“-Spiele erleben – ein zwiespältiges Vergnügen. Wie soll, wie kann man sich heute zwischen der inszenierten Literatur- und Filmwelt Karl Mays sowie seiner Figuren und der authentischen Geschichte von Nordamerikas „First Nation“ positionieren? Diese Frage nimmt die Ausstellung den Besucherinnen und Besuchern bewusst nicht ab. Ein umfangreiches Begleitprogramm zur Ausstellung lädt dazu ein, diese Frage gleichermaßen mit Verstand und Vergnügen auszuloten.

Mehr Informationen und auch das Begleitprogramm hier: https://www.museumsquartier-osnabrueck.de/ausstellung/blutsbrueder/

 

Donnerstag, 21.03.2019: Gesprächsrunde und Lesung: „Karl May in der Gegenwart“, Leipzig (bekannt gemacht am 17.02.2019)

Der Freundeskreis Karl May Leipzig lädt zu seiner traditionellen Buchmesseveranstaltung ein:

„Karl May in der Gegenwart“ – Talkrunde mit Dr. Christian Wacker und Bernhard Schmid.
Moderation Jenny Florstedt.

Zugleich wird Jacqueline Montemurri ihren Roman "Der Herrscher der Tiefe" aus der Reihe "Karl Mays magischer Orient" vorstellen und signieren.

Zeit: 21. März 2019, 19 Uhr
Ort: Gaststätte Marienthal, Probstheidaer Straße 78, 04277 Leipzig.

Freitag, 22.03.2019: Musikalische Lesung: "Das Märchen von Sitara", Berlin (bekannt gemacht am 17.03.2019)

Das Ensemble Voxvoluntatis bestehend aus dem Schauspieler Stephan Wilke und der Flötistin Christine Roedel präsentieren "Das Märchen von Sitara" und einen Auszug aus "Am Jenseits" von Karl May.

Ab 1898 findet Karl May zu verstärkter Innnerlichkeit und visionären Bildern, die noch vor seiner grossen Orientreise 1899/1900 mit dem Band „Am Jenseits“ eine neue Schaffensperiode einleiten, welche fortan als „Spät-und Alterswerk“ in die Literaturgeschichte eingehen wird und Karl May den Titel des „Letzten deutschen Grossmystikers“ verleiht.

Termin:
am 22.03.2019 um 19:30 Uhr
in der Kirche Mater Dolorosa,Greifswalder Straße 18a, 10405 Berlin
 
Der Eintritt ist frei. Spende erbeten.

Samstag, 30.03.2019: Lesung: Traum und Wirklichkeit, Marne (bekannt gemacht am 02.02.2019)

Traum und Wirklichkeit:
Eine szenische Lesung zu Leben, Werk und Wirkung Karl Mays

Am 30. März 2019, 17.00 Uhr
Ort: Gemeinde Christus König in 25709 Marne, Voigtsweg 5


Am 30. März 1912 starb der Volksschriftsteller Karl May.
Karl May ist mit seinem umfangreichen Werk tief in dem Bewusstsein der Deutschen verankert. Wer hat nicht von Winnetou gehört, von seinem Blutsbruder Old Shatterhand oder von Kara ben Nemsi und Hadschi Halef Omar!   Bis in die 80er Jahre haben Kinder und Jugendliche ihren Karl May mit der Taschenlampe unter der Bettdecke gelesen, haben sich von seinen Abenteuern packen lassen.
Doch wer weiß schon, dass der „katholische Protestant“ Karl May, ein Suchender war, ein Mensch, der strauchelte,  über sieben Jahre im Gefängnis war und sich dann in die Freiheit seiner Phantasielandschaften hineinträumte? Der als Lehrer Berufsverbot erhielt und  dann – wie zum Trotz -  zum „Lehrer seiner Leser“ avancierte. Erst durch ihn konnte  die Auflage der katholischen Wochenzeitung „Deutscher Hausschatz“  aus dem Hause Pustet, die während des Kulturkampfes im Deutschen Reich gegründet worden war,  um ein Vielfaches gesteigert werden und sich neben der auflagenstarken  „Gartenlaube“ behaupten.
Oder wer weiß, dass unser Dichter auch sehr musikalisch war und komponiert hat. Dass der Protestant Karl May ausgerechnet ein „Ave Maria“ gedichtet und vertont hat. Der am Ende seines Lebens als Freund Bertha von Suttners sich und sein Werk der Weltfriedensidee widmete. Ein Dichter, der sich bereits im ausklingenden  19. Jahrhundert gegen den Trend der Zeit für Toleranz ggü. anderen Völkern und Religionen einsetzte und bis kurz vor seinem Tod vor dem großen Krieg warnte, der dann schlimmer wurde, als er es je erahnen konnte.

Anlässlich des 50jährigen Bestehens der Karl-May-Gesellschaft, die sich 1969 bei ihrer Gründung u.a. zum Ziel gesetzt hatte,  dem Autor und seinem Werk einen angemessenen Platz in der Literaturgeschichte zu verschaffen, wollen wir hier in Marne, in der Gemeinde Christus König, an diesen merk – würdigen alten Mann erinnern. Mit einer szenischen Lesung aus seinen verschiedenen Schaffensperioden sollen Leben, Werk und Wirkung  Karl Mays lebendig werden. Lassen Sie sich am Sterbetag Karl Mays, am Samstag, den 30. März, auf Vergnügliches und Nachdenkliches ein. Tauchen Sie mit uns ein in die Welt Karl Mays.

Mitwirkende:
Erzähler:                         Walter Mahr (Hamburg)
Karl May:                         Christian Wagener (Hamburg)
Texte aus dem Werk:                 Manfred Mahr (Marne)
Steckbriefe, Chronist u. weitere Stimmen:    Winfried Lehmann (Marne)
Bertha von Suttner:                 Gerti Mahr (Marne)
Gesang:                        Christian Wagener (Hamburg)
Klavier:                        Tim Steinke (Brokdorf)


Der Eintritt ist frei, Spenden zugunsten der Restaurierung unserer Kirchenfenster  von Frans Griesenbrock sind willkommen.

Sonntag, 31.03.2019: Zeitsprungtag, Hohenstein-Ernstthal (bekannt gemacht am 20.11.2018)

Zeitsprungtag

Kabinettausstellung: „90 Jahre Karl-May-Museum Radebeul"

Termin: 31. März 2019, 10-18 Uhr
Ort: Karl-May-Haus,  Karl-May-Straße 54, 09337 Hohenstein-Ernstthal

Freitag, 05.04.2019: Lesung: Karl Mays Magischer Orient: Der Herrscher der Tiefe, Hohenstein-Ernstthal (bekannt gemacht am 20.11.2018)

 

Jacqueline Montemurri liest am 5. April 2019 ab 18 Uhr in der Karl May Begegnungsstätte Hohenstein-Ernstthal aus Band 7 der Fantasy-Reihe "Karl Mays magischer Orient", welche im Karl May Verlag Bamberg Radebeul erscheint.

Der Band trägt den Titel "Der Herrscher der Tiefe" und darin trifft Kara Ben Nemsi auf Kapitän Nemo. Es ist also ein Karl-May-Jules-Verne-Crossover. Den Epilog dazu hat der Fantasy-Bestseller-Autor Bernhard Hennen verfasst.

Kara Ben Nemsi, Hadschi Halef Omar, Scheich Haschim und Djamila erfahren von britischen Agenten, dass Sir David Lindsay bei der Suche nach dem Palast des Minos in einer geheimnisvollen Höhle auf Kreta verschollen ist. Die Freunde machen sich mit dem britischen Captain MacLean auf, den Lord zu finden. Dabei entpuppt sich die idyllisch wirkende Mittelmeerinsel als gefährliche Falle. Sie bekommen es nicht nur mit todbringenden Geschöpfen zu tun, sondern auch mit kretischen Rebellen. Schließlich geraten sie bei ihrer Suche in die Fänge des Kapitän Nemo und werden auf seinem geheimnisvollen U-Boot Nautilus gefangengehalten. In einem Wettstreit zwischen Technik und Magie entbrennt ein Kampf auf Leben und Tod, während dem sich Kara Ben Nemsi zwischen Wissensdurst und Freiheit entscheiden muss.

 
Jacqueline Montemurri (Neviges)
“Karl Mays Magischer Orient: Der Herrscher der Tiefe. Kara Ben Nemsi trifft Kapitän Nemo.” (Lesung)

Termin: 5. April 2019, 18:00 Uhr
Ort: Karl-May-Begegnungsstätte,  Karl-May-Straße 51, 09337 Hohenstein-Ernstthal

Samstag, 27.04.2019 - Sonntag, 28.04.2019 Karl-May-Messe, Idar-Oberstein (bekannt gemacht am 27.01.2019)

 
2019 feiert die Karl-May-Freilichtbühne Mörschied e.V. ihr 30jähriges Jubiläum.

Als besonderes Event wird eine Karl-May-Messe in Idar-Oberstein veranstaltet - die erste in Deutschland.

27. und 28. April 2019, Messe Idar-Oberstein.

Eingeladen zur Teilnahme sind alle, die mit Karl May verbunden sind - als Aussteller, Teilnehmer der Tauschbörse oder Besucher.

Mehr Informationen sowie Kontakt:
Martina Hoffmann - E-Mail: mh-ow@gmx.de
oder
Alexander Klein - E-Mail: a.klein@suratec.de
Ensemble-Mitglieder und Marketing-Team der Freilichtbühne Mörschied.

Samstag, 27.04.2019: Vortrag: „Buffalo Bill kenne ich persönlich“, Berlin (bekannt gemacht am 17.02.2019)

„Buffalo Bill kenne ich persönlich“. Karl May zwischen Fiktion und Realität.
Vortrag von René Grießbach (Radebeul)

Informationen: „Buffalo Bill kenne ich persönlich“ — mit dieser Nachricht überrascht Karl May in den 1890er-?Jahren einen seiner Leser in einem Brief. Vergleichbare Aussagen wird er in dieser Zeit auch bei anderen Gelegenheiten machen. Die Möglichkeit der Bekanntschaft der beiden Männer besteht durchaus, schließlich kam Buffalo Bill mit seiner Wild-?West-?Show auch nach Deutschland. Was ist also dran an der Aussage von Karl May? Kannte er Buffalo Bill tatsächlich? Und welchen Einfluss hatte Buffalo Bill auf das Werk Karl Mays?

Zeit:  27. April 2019, 15:00 Uhr
Ort: Zunftwirtschaft | Arminiusstraße 2—4 | 10551 Berlin-?Moabit (gegenüber vom Bezirksamt Mitte, Nähe U-Bahnhof Turmstraße (ca. 200 Meter), erreichbar auch mit den Buslinien 101, 123, 187, 227, 340 und 341

 

Donnerstag, 02.05.2019: Vortrag: „50 Jahre Karl-May-Gesellschaft“, Leipzig (bekannt gemacht am 17.02.2019)

Dr. Johannes Zeilinger: „50 Jahre Karl-May-Gesellschaft“.

Zeit: 2. Mai 2019, 18 Uhr
Ort: Stadtbibliothek Leipzig, Wilhelm-Leuschner-Platz 10/11, 04107 Leipzig.

Donnerstag, 23.05.2019: Vortrag: „50 Jahre Karl-May-Gesellschaft“, Hohenstein-Ernstthal (bekannt gemacht am 20.11.2018)


Vortrag: Dr. Johannes Zeilinger (Berlin)
„50 Jahre Karl-May-Gesellschaft“

Termin: 23. Mai 2019, 18:00 Uhr
Ort: Karl-May-Begegnungsstätte,  Karl-May-Straße 51, 09337 Hohenstein-Ernstthal
Dienstag, 04.06.2019: Vortrag: Zum Nachlass des Ernstthaler Kantors Samuel Friedrich Strauch, Hohenstein-Ernstthal (bekannt gemacht am 01.01.2019)


Vortrag: Martin Schulz (Leipzig)
„Die (Noten)spur führt nach Leipzig. Zum Nachlass des Ernstthaler Kantors Samuel Friedrich Strauch“

Termin: 04. Juni 2019, 18:00 Uhr
Ort: Karl-May-Begegnungsstätte,  Karl-May-Straße 51, 09337 Hohenstein-Ernstthal

Dienstag, 11.06.2019: Vortrag: Die Karl-May-Szene und die Stasi, Leipzig (bekannt gemacht am 20.11.2018)


Nicolas Finke: Die Karl-May-Szene und die Stasi

Termin:  11. Juni 2018, 19 Uhr
Ort: Zeitgeschichtliches Forum, Grimmaische Straße 6, 04109 Leipzig.

Freitag, 14.06.2019 - Donnerstag, 24.10.2019 Ausstellung: Theodor Fontane und Karl May (bekannt gemacht am 19.11.2018)

Theodor Fontane und Karl May

Ausstellung im Gotischen Haus in Berlin-Spandau.


Theodor Fontane und Karl May, märkische Alleen und Prärie – wie passt das zusammen? Jeder von uns ist mit dem tragischen Schicksal von »Effi Briest« vertraut; ungezählte Tränen vergossen wir bei Winnetous Roman- oder Leinwandtod. Doch was haben beide Autoren außer dem strapaziösen Schriftstellerberuf im 19. Jahrhundert und anhaltendem Bestsellerruhm gemeinsam? Dieser Frage widmet sich nun erstmals eine Ausstellung. Der Preuße Fontane schrieb über die märkischen Quitzows im 15. Jahrhundert, verfasste ein berühmtes Gedicht über Leopold von Anhalt-Dessau, erzählte in »Schach von Wuthenow« und »Vor dem Sturm« über die Napoleonzeit oder in opulenten Sachbüchern über die deutschen Einheitskriege zwischen 1864 und 1870/71. Schließlich lässt er einen seiner Romanhelden sogar ins amerikanische Felsengebirge fliehen.
Denn vielseitig waren sie beide: Der Sachse Karl May verfasste nicht nur reißende Wildwestmärchen oder aquarienbunte Orientabenteuer, sondern auch den Ritterroman »Der beiden Quitzows letzte Fahrten« oder Humoresken um den »Alten Dessauer«. In »Die Liebe des Ulanen« verfolgt er auf 2.000 (!) Seiten die Schicksale einer preußischen Offiziersfamilie in Liebe und Krieg zwischen 1814 und 1871.
Der Kurator Dr. Thomas Kramer vergleicht die Sicht der Autoren auf entscheidende Etappen brandenburgisch-preußischer Historie im Kontext europäischer Kulturgeschichte. Neben Originalausgaben vertiefen aufwendig gestaltete Dioramen und Gemälde, historische Waffen, Fahnen und Uniformen das Anliegen der Präsentation. Breiter Raum wird der Rezeption der bei Fontane und May beschriebenen Ereignisse auf Sammelbildern, in UFA-Filmen oder DEFA-Produktionen gewährt. Und nicht zuletzt wird das Geheimnis gelüftet, wie der Kultcomic MOSAIK Fontane und May zusammenführte.

 


Laufzeit

14. Juni  bis 24. Oktober 2019


Veranstaltungsort

Gotisches Haus
Breite Straße 32
13597 Berlin


Eintritt

Der Eintritt ist frei.


Kontakt und Information

Stadtgeschichtliches Museum Spandau
Zitadelle
Am Juliusturm 64
13599 Berlin
T.  +49 (0)30/ 354 944 297
verwaltung@zitadelle-spandau.de

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Seite: https://fontane-200.de/de/theodor-fontane-und-karl-may/
Donnerstag, 05.09.2019: Vortrag und Lesung: „Moderne Helden", Leipzig (bekannt gemacht am 17.02.2019)

Katharina Maier präsentiert ihr im Karl-May-Verlag erschienenes Buch „Moderne Helden – Welten retten mit Old Shatterhand, Superman, Gandalf, Mr. Spock und Sherlock Holmes", in dem in überzeugender und amüsanter Weise Parallelen zwischen den Heldenfiguren verschiedener Epochen und verschiedener Genres gezogen werden.
Ein Crossover der unterhaltsamsten Sorte.

Gäste sind jederzeit herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei.

Zeit: 5. September 2019, 18 Uhr
Ort: Stadtbibliothek Leipzig, Wilhelm-Leuschner-Platz 10/11.

Dienstag, 22.10.2019 - Montag, 21.10.2019 Vortrag: Der Western-Autor G.F.Unger, Hohenstein-Ernstthal (bekannt gemacht am 01.03.2019)


Vortrag: Dr. Jochen Rascher (Dresden)
„Der Western-Autor G.F.Unger – ein Karl May des 20. Jahrhunderts ?“

Termin: 22. Oktober 2019, 18:00 Uhr
Ort: Karl-May-Begegnungsstätte,  Karl-May-Straße 51, 09337 Hohenstein-Ernstthal